Porcupine Tree Live - Z7 Pratteln 22.4.2005

Porcupine Tree - Pratteln Z7 - 22.04.2005
Bild: Porcupine Tree - Pratteln Z7 - 22.04.2005

Porcupine Tree Live

Band:
Porcupine Tree

Datum:
22.4.2005

Ort:
Z7 Pratteln



Review von CGB Spender

geschrieben von CGB Spender am 25.04.2005

am freitag waren wir also wieder mal im Z7 in pratteln. die erste überaschung gleich bei der ankunft; oschti und sandra standen in einer schlange (!) an der kasse an. eine schlange an der Z7-kasse, für mich eine absolute neuheit Ohhh. dann bewegten wir uns in die halle und gleich das nächste "aber-hallo-erlebnis"; die halle war so gut wie voll. warscheinlich hätten nicht mehr viele leute platz gehabt, ich habe jedenfalls das Z7 noch nie so vollgestopft gesehen... - vielleicht kann mir jemand erklären, wieso bei spock's beard nur rund 1/4 der leute anwesend waren und eine band wie porcupine tree die halle füllt. tja, eins ist sicher; porcupine tree sind langsam aber sicher ein bekannter act, natürlich nicht für "radio-höhrer" aber sicher für viele auch junge leute, die auf alternative-sound abfahren. anders kann ich mir diesen zuschaueraufmarsch nicht erklären. (alter 16 - 46...)

Anathema haben mich eigentlich nicht gross begeistert, bis sie dann zum schluss noch den Pink Floyd Song Comfortably Numb coverten. spätestens zu diesem zeitpunkt grinsten auch oschti und spender um die wette... Riesengrins

während der umbaupause hiess es; rein ins gedränge! man wollte ja schliessliche etwas sehen, wenn mr. steven wilson & co loslegen. und das taten sie auch; die laustärke am limit, bzw. etwas darüber. die multimedia- und filmeffekte auf leinwand waren absolut geil! Uii pünktlich mit entsprechenden stellen in den songs, explodieren auch die gnusis auf der leinwand oder wechselten die sequenzen. der drummer muss einen ticker auf dem ohr haben und immer punktgenau dabei sein wirklich perfekt und genial umgesetzt. die lautstärke, zusammen mit dem psychidelisch angehauchten sound, unterstützt von visuellen effekten hätte einen aus den socken hauen können. dachte ich mir... - und beim song "halo", spürte ich auf einmal hinter mir ein anlehnen und drücken und als ich mich ein bisschen umdrehte, kippte der gute unbekannte flach auf den boden. Riesengrins oschti half ihm auf - 5 sekunden - und er kippt wieder um. tja, so kann porcupine tree einfahren Grins nun gut, das stück verpassten wir dann, weil wir den guten zuerst der security übergeben wollten. aber kraft genug sich zu wehren hatte er dann doch noch... - drogenkind Ohhh

nach diesem kleinen zwischenfall genoss ich das konzert aber wieder voll und sowohl die songauswahl wie auch die umsetzung waren grosse klasse. wobei eines ist mir jetzt schon zum zweiten mal aufgefallen; PT spielen ihre songs nicht etwa "schön" oder "harmonisch", live klingen sie viel mehr wütend! steve wilson hat mal gesagt, es sei nicht immer einfach, jeden abend auf der bühne zu stehen und songs zu singen, die sich um sein leben drehen. und das sieht man ihm manchmal auch an... - aber er gibt sich mühe und probiert immer seine persönlichkeit voll in die songs reinzubringen.

nach ca. 1 3/4 stunden war schluss. den zuschauer hats gefallen - uns natürlich auch und 1 stunde später waren wir auch schon wieder im pöstli in steinen, wo man sowieso den ganzen abend verbrungen hätte, wäre man nicht einer sucht verfallen, die einem doch ab und zu wunderherrliche abwechslung beschert.

PT rulez! auf ein nächstes...


Porcupine Tree - Oschtis Kommentar

geschrieben von oschti.ch am 22.04.2005

Porcupine Tree; ein weiterer, absolut heisser Tipp von Schmidig. Gut 1 Monat vor dem Konzert hatte ich das erste Mal Kontakt mit der Musik von Steven Wilson und beschloss dieses Konzert nicht zu verpassen.

Danach ging's direkt an die Konzertvorbereitungen Zwinker Die Setlist "gegoogelt", die brandneue CD Deadwing noch vor dem offiziellen Release vorbestellt und In Absentia gleich hinterher. Dann über mehr als 4 Wochen jeden Tag beim Autofahren PT rauf und PT runter... Das war eine regelrechte Porcupine Tree "Hirnwäsche". Nur so nebenbei erwähnt; es hat sich gelohnt Zwinker

Am Freitag dann also ab Richtung Pratteln, leider etwas später als ursprünglich vorgesehen. Bei Ankunft im Z7 dann kurzzeitig ein recht flaues Gefühl in der Magengegend, als wir die Massen an Autos, Konzertbesucher und sogar eine richtige Warteschlange vor dem Kassenhäuschen des Z7 (!) gesehen haben und wir - wie meistens - noch keine Karten hatten. Etwa 15 Minuten später waren wir dann doch drin und staunten erneut nicht schlecht... Das Z7 war fast voll. Das hatte ich bis dahin auch noch nie erlebt.

Nun gut, kurz das Merchandising abgecheckt und noch was zu trinken organisiert, und dann aufmerksam der Vorband Anathema gelauscht. In der Umbaupause sind wir dann nach vorne in die Masse gestochen und haben uns ein gutes Plätzchen vor der Bühne gesichert.

Pünktlich um 22h00 ging's los mit dem Song Deadwing, gefolgt von The Sound of Muzak. Die Lautstärke war an der absolut obersten Grenze, doch abgesehen von einigen Rückkopplungen am Anfang sehr klar und gut abgemischt. Die absolute Dröhnung, auch im Bezug auf die Lichteffekte und Animationen auf der Leinwand. Der Dezibel-Meter an der Seite zeigte einmal satte 112db an Grins Richtig schön deftig.

Halo war dann einem Typen neben mir wohl etwas ZU deftig. Plötzlich machte es *pflotsch* und er landete direkt neben mir auf seiner (Cervelat)-Nase. Da ihn anscheinend keiner kannte und auch niemand half hab ich ihn mal zurück auf die Beine gestellt, gefragt ob alles ok sei und ihm geraten seine Jacke auszuziehen. "Ja ja" machte er. Doch keine 30 Sekunden später verabschiedete er sich gleich wieder ins Reich der schwarzen Träume... Kurz Schmidig auf die Schultern geklopft und den Typen durch die Menge auf die Seite gebracht.

Dann an der Bar sicher gut und gerne 2 Minuten einer "orange-bejackten" Person gerufen, Zeichen gegeben, aber ausser etwas Kopfschütteln kam nichts zurück... Ok, die 2 Typen in den orangen Jacken waren Verkehrs-Kadeppen und zu dem Zeitpunkt nicht wirklich die richtigen Ansprechpartner Ohhh Dann verwies uns die Barfrau endlich an die Security am Bühnenrand. Dort haben wir dann unseren Patienten abgeliefert und gingen zurück zu unseren Frauen um den Rest des Konzerts zu geniessen.

Es war ein fantastischer Abend und eine hervorragende Setlist. Die Stücke der In Absentia gefielen mir Live besonders gut. Die Band (und vor allem Steven Wilson) wirkte relativ ruhig und etwas kühl wenn nicht sogar etwas "unterkühlt" Zwinker Wobei dies sicher grösstenteils an der Musik und den Texten bzw. der Message liegt.

Fazit: Absolut empfehlenswert! Das war ganz sicher nicht mein letztes PT-Konzert.




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