es is für mi` wahnsinnig schwa` word`n
dass i aufsteh, in da friah`
und mit leichtigkeit, den tag überleb´
i hob ma`s g`sicht noch nit gscheid g`wasch`n
merk scho` wieder, dass i flenn`
und dass i wieder` moi total daneben steh
i hob des g`fui, dass wos passiert is, in mir d`rinn
oba i konn eich no` nit sog`n, wos` is
i muass mi zwing`a, dass i red
dass i oarbeit, und geh
i muass mi zwing`a, dass i trink und iss`
i geh auf`d strass`n naus und sieh`g
wie ois um mi herum, verreckt
und trotzdem, tua i nix, dageg`n
i hätt die kraft, dass i was tua
aber i lass mi geh`n
weil i koa lust hob, dass i bloss geg`n mauern renn
i spür den hass, an jeder eck`n
spür die unzufriedenheit
des falsche loch`a, und die ehrlichkeit, die fehlt
i hob des g`fui, i bin zur folsch`n zeit gebor`n
am folsch`n ort, auf da folsch`n wöid
i mecht des ois, sogern va`gess`n
aber es geht nit, und desswegen
sauf` i mi` zua, dass i an was ander`s denk
und de poor stund`n, de i rumflagg
in mein rausch, tern` ma so guat
weil in dem zuastand, nit ois so beschiss`n is
i reiss` ma irgendoane auf,
dass i heit nacht, nit einsam bin
und woass genau, dass i ´s, a so bestimmt nit schaff`
oba liab`a alloa` mit irgendjemand
im arm, den i spür
oba a nacht, de i nit wach`lieg, sondern schlaf
i foa´r in urlaub, damit i a moi` was onder`s erleb
und woass genau, dass ois, desselbe is
i rauch mi ein, in amsterdam,
damit i mitred`n kann
und dass i s`gfui hob, dass i wie die ondern bin
i sitz in kneip`n rum, und labber einfach vor mi` hin
und woass genau, dass des koan` mensch`n intressiert
i woass a`, dass si` nit vui tuat,
wenn i jetzt aufsteh und schrei
drum` bleib i sitz`n und i woart, bis was passiert
i hob an kopf voller gedanken und i woass, es is nit guat
sich nur gedanken zu moch`a, wie`s wohl um oan steht
i hob koa hoffnung, dass des irgendwann mal bess`a werd
wo i bloss merk, dass oiwei mehr`a abwärts geht
jetzt kann`t i irgendjemand brauch`a
der ma` sogt, dass er mi` mog
der mi` in arm nimmt, irgendjemand den i spür
und der mi` fühl`n lasst, dass nit umsonst is` dass mi gibt
aber i fühl mi` bloss alloa`
i hob` koa ahnung, wie lang des, noch a so weiter geht
oba i woass, des i des nimmer recht long mach
i konn doch net bloss sauf`n, damit i irgendwas va`giss
oder mi einrauch`a, donn bin i bess`a d`rauf`
i hob koan bock mehr, zum erklär`n,
womit, eich eh` koana versteht
a jeder sieh`t bloss in mir, wass er sehg`n wui`
ihr gebt`s ma` überhaupt koa chance, zum überleb`n
i glaub, ihr wollt`s ma koan`e geb`n, hob i des g`fui`
i geh mein weg gonz anfoch weiter, egal, wohin er führt
recht vui` schlimmer, konn`s nit werd`n, als eh scho` is
von dog, zu dog, wird geh`n jetzt schwar`a und es strengt mi oh`
dass i ma` kloar mach, dass noch ond`re soch`a gibt
i tat eich so gern zag`n, wie guat`s ma geht
wia glücklich, dass i bin
oba i woass, ihr tat`s bloss merk`a, dass i liag
mir geht`s nit schlecht, oba mir fehlt holt einfach scho` z`vui
wodurch des leb`n wieder lebenswerter wird
i geh ins blumeng`schäft, und kaf` ma an gross`n blumenstrauss
stell ihn auf`n tisch, und für an gonz kurz`n moment
is wieder farbig, in mein zimmer und i merk, mir werd warm
i überleg, woher i des g`fui, wohl no` kenn`
i hör` de kinder drauss`n schrein, sunn` geht unter, ois is miad
i geh in`s bett, und lieg noch vui` z`long wach
meine gedanken steh`n im raum und i hör, wie s´ mi` frog`n
ob i den dog morg`n, wohl no` schaff`